• Leere Agenda

Leere Agenda

21.08.2020 Hans Egloff

Im ersten Halbjahr stehen für mich als Präsident des HEV Kanton Zürich regelmässig die etwas schnöde als «Referenzbesuche» bezeichneten Einladungen zu den Sektionsanlässen, zumeist Generalversammlungen an. Soweit möglich nehme ich alle Einladungen an, im Voraus in gespannter Erwartung, im Nachhinein jeweils mit freudiger Genugtuung.

Ich kann mich jeweils gleichermassen freuen über den herzlichen Empfang wie über die Bilanz, welche ich über diese Besuche ziehen kann: In unzähligen Gesprächen mit Mitgliedern durfte ich heraushören, dass der Einsatz für Verbesserungen im politischen Umfeld sehr geschätzt wird. Die von den Sektionen erbrachten Dienstleistungen werden nicht nur rege in Anspruch genommen, sie erhalten auch viel Lob. Es hat sich bestätigt, dass die Sektionen den Kontakt zu den Mitgliedern halten, über ihre Arbeit wird unser Verband definiert und sie schaffen die Basis für den Erfolg.

Dass bei allen Anlässen, ob in kleineren oder grossen Sektionen, die Säle regelmässig voll sind, zeigt das Interesse an der Arbeit des HEV und darf von den Sektionspräsidenten und -vorständen als die gebührende Anerkennung für deren Einsatz verstanden werden. 

Kein Wunder, dass die jeweils von den Sektionspräsidenten gezogene Bilanz im Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr – jedenfalls hinsichtlich der Verbandsarbeit – im Grundsatz sehr positiv ausfallen darf und kann nun schon bald das 75’000-ste Mitglied im Kantonalverband gefeiert werden.

Corona hat mir allerdings einen bösen Strich durch meine Agenda gezogen, nichts ist mit den «Referenzbesuchen», nichts ist mit dem direkten Kontakt zu den Sektionen und ihren Mitgliedern. Für den Moment bleibt mir nur die Vorfreude auf den Normalbetrieb und die Einladungen zu den nächsten Sektionsanlässen.